Abfallbehälter Überblick
 

Tonnenarten und -größen

Restmülltonne

Für jedes bewohnte und genutzte Grundstück muss eine ausreichend große Tonne oder ein Container für Restmüll zur Verfügung stehen. Zugelassen sind graue, viereckige Kunststofftonnen mit Rädern und einem Fassungsvermögen von 80, 120 und 240 Litern sowie Container mit 770 oder 1100 Litern. Die Restmülltonne wird im 14-täglichen Rhythmus geleert. In Ausnahmefällen - bei sehr abgelegenen Grundstücken - ist unter bestimmten Voraussetzungen auch die Nutzung von Restmüllsäcken anstatt der Mülltonnen zulässig. Diese Fälle werden individuell geklärt.  Mehr zum Thema Restmüll

 

Biotonne

Die organischen Abfälle sind getrennt vom Restmüll über eine Biotonne zu sammeln. Entsprechend den angemeldeten Restmüllbehältern steht Ihnen das gleiche Volumen an Biotonnen kostenlos zu. Hier gibt es Behälter mit 120 oder 240 Litern. Gegen Gebühr können Sie zusätzliche Biotonnen beantragen. Die Biotonnen werden im 14-täglichen Rhythmus - im Wechsel mit der Restmülltonne - geleert. Mehr zur Biotonne

Wenn Sie keine Biotonne benötigen, weil Sie alle anfallenden organischen Abfälle selbst kompostieren, dann teilen Sie uns das bitte über einen Befreiungsantrag mit. Sie erhalten dann als Honorierung für die Eigenkompostierung eine Vergütung von 15,00 € jährlich. Zum Befreiungsantrag

Papiertonne

Papierbehälter können nach Bedarf angemeldet werden, sie sind kostenlos. Mögliche Behältergrößen sind 240-Liter-Tonnen und 1100-Liter-Container. Die Papierbehälter werden alle 4 Wochen geleert. Mehr zur Papiertonne

 

Warum gibt es keine gelbe Tonne?

Die Sammlung von Verpackungsabfällen erfolgt in unserem Verbandsgebiet derzeit über unsere Wertstoffhöfe. Die Erfassung ist hier sortenrein möglich. Damit schaffen wir die Voraussetzung für ein hochwertiges Recycling!

Untersuchungen ergaben, dass Sammlungen über den Gelben Sack, bzw. die Gelbe Tonne sehr verschmutztes Material mit hohem Restmüllanteil liefern. Aufgrund der schlechten Qualität kann über diese Sammlung nur ein Bruchteil stofflich verwertet werden.

Die Verantwortlichen unserer Region entschieden daher, die Sammlung bis Ende 2023 über die Wertstoffhöfe durchzuführen. Seit 2019 ist allerdings ein neues Verpackungsgesetz in Kraft, das für Kunststoffverpackungen künftig eine wesentlich höhere Recyclingquote vorschreibt. Um dies zu erreichen, sind große Anstrengungen aller an der Erzeugung, Erfassung und Verwertung von Abfällen Beteiligten notwendig. Wir beobachten intensiv, wie die Recyclingindustrie diese gesetzlichen Vorgaben umsetzen wird.

Bereits Ende 2022 müssen wir erneut entscheiden, wie ab dem 1.1.2024 die Leichtverpackungen bei uns gesammelt werden. In diese Entscheidung fließen alle aktuellen Erkenntnisse ein.


Abfallgebühren

Die Abfallgebühren richten sich nach der Größe des Restmüllgefäßes. Sie werden vierteljährlich immer zur Mitte eines Quartals (15. Februar, 15. Mai, 15. August, 15. November) fällig. Der Gebührenschuldner für den ZAW-SR ist der Grundstückseigentümer. Zahlen Sie bequem und einfach - nehmen Sie am Lastschriftverfahren teil! Zur Einzugsermächtigung; Zu den Gebühren


Bereitstellung der Abfalltonnen zur Leerung

Hier erfahren Sie mehr.