Mehrwegbecher statt Einwegbecher to go
 

Gemeinsam gegen die Becherflut

Gemeinsam für Mehrwegbecher, Foto BernhardIm Gespräch über ReCup, Foto Bernhard

Eine breite Interessensgemeinschaft hat sich zusammen gefunden, um den Verbrauch von Einwegbechern bei Kaffee-to-go zu reduzieren: Verteter der "Region der Nachwachsenden Rohstoffe" sowie die Straubigner Werbegemeinschaften unterstützen zusammen mit dem ZAW-SR die Idee, durch ein fächendeckendes Mehrwegsystem auf Pfandbasis die Wegwerfbecher zu ersetzen.

Flächendeckendes Mehrwegsystem auf Pfandbasis

In Bayern gibt es mit ReCup ein System, das sich gerade zu verbreiten beginnt und bereits mit Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet wurde. Der Kaffeeanbieter klinkt sich in das System ein und hält RECUP-Becher im Sortiment für interessierte Kunden bereit. Gegen ein Pfand in Höhe eines Euros kann der Verbraucher seinen Kaffee-to-go im ReCup-Becher mitnehmen und dann an einer beliebigen anderen ReCup-Station zurück geben. Mehr dazu unter www.recup.de.

Das Material

Derzeit besteht der Recup-Becher aus Kunststoff (PP). Dieses Material wird im Hinblick auf Nachhaltigkeit momentan den verschiedenen Anforderungen bis hin zur Verwertung am besten gerecht. Sowohl ReCup als auch die Vertreter der Region der Nachwachsenden Rohstoffe sind weiterhin auf der Suche nach alternativen Materialien. (siehe auch https://recup.de/blog/)

Erste Interessenten

Schon haben erste Kaffeeanbieter ihr Interesse am Mehrwegsystem bekundet. Die Gespräche laufen.  Die Straubinger Werbegemeinschaften sehen eine Chance für die Region. Sind 30 Pfandstationen bei ReCup gemeldet, wäre sogar ein eigener Becheraufdruck möglich.

 

Downloads und Infos zum Thema

  • Zahlen zum Ressourcenverbrauch bei Wegwerfbechern hier klicken.
  • Praxisanleitung zur Ausgabe von Heißgetränken in mitgebrachte Mehrbecher hier klicken.
  • Information vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hier klicken.

Pressemitteilungen des ZAW-SR